Schlüsseltechnologien für die Energiewende
Grüner Wasserstoff ist ein Energieträger mit hoher gravimetrischer Energiedichte – und damit ein zentraler Baustein für die Speicherung und industrielle Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien.
Bei hoher Stromproduktion aus Wind und Sonne müssen Wind- und Solaranlagen hierzulande heute noch oft abgeregelt werden. In Ländern wie Marokko, wo Wind und Sonne im Übermaß zur Verfügung stehen, lässt sich das Energiepotenzial nicht ohne Weiteres in die Industrieländer transportieren.
Die Lösung: Mithilfe von Elektrolyse lässt sich erneuerbarer Strom in Wasserstoff umwandeln – ein speicherbares und transportfähiges Molekül mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. In der Anwendung entstehen dabei keine CO₂-Emissionen; über den gesamten Lebenszyklus erreichen RFNBO-Anlagen eine Treibhausgasminderung von mindestens 70 Prozent gegenüber fossilem Wasserstoff.
Dieser grüne Wasserstoff kann als Energieträger dienen oder in energieintensiven Industrien wie Stahl, Glas, Papier oder Zement fossile Brennstoffe ersetzen.
Über kürzere Distanzen lässt sich Wasserstoff per Pipeline transportieren. Für den Seetransport wird er vor Ort in speicher- und exportfähige Derivate wie Ammoniak oder Methanol umgewandelt – ein Verfahren, das unter dem Begriff Power-to-X (PtX) bekannt ist und die Grundlage für die Dekarbonisierung von Industrie und Mobilität bildet.
Was wir unter „grün“ verstehen, erläutern wir hier.

